Der Golden State Kalifornien

Der Golden State Kalifornien ist eines dieser Traumziele unserer WHEELIES Motorradreisen. Kein anderer Staat der USA verkörpert so sehr den American Way of Life wie dieses Land, das sich über 1400 km entlang der amerikanischen Pazifikküste erstreckt. Bilderbuchlandschaften, berühmte Straßen und faszinierende Städte erwarten uns. Eine unvergessliche Reise, stets untermalt vom V2-Donnern unserer Harleys.

Tag 1 Flug nach Las Vegas

Schon im Empfangsgebäude des Airports stehen die Spielautomaten und geben ihre unverwechselbaren Laute und Töne von sich. Nach kurzer Fahrt erreichen wir unser Hotel. Nach dem Frischmachen“ wird es sich kaum einer nehmen lassen, noch am gleichen Abend eine kleine Erkundungstour über den „Strip“ zu machen.

Tag 2 Bummeltag in Las Vegas

Heute haben wir einen Eingewöhnungstag in Las Vegas nach dem Motto: morgens shoppen, mittags gucken und abends feiern. Auf dem Strip gibt es tatsächlich tolle Einkaufsmöglichkeiten und Shopping Malls und man sollte natürlich weder die Fontänen vor dem Bellagio noch eine Gondelfahrt im Venetien verpassen.

Tag 3 Las Vegas - Lone Pine, 370 km.

Um 9:00 Uhr übernehmen wir unsere Wunschbikes bei EagleRider. Wir verlassen Las Vegas in westlicher Richtung und fahren ins Death Valley. Eine unwirklich anmutende Wüstenwelt aus Steinen und Sand. Die Straße verläuft auf weiten Strecken unterhalb des Meeresspiegels. Eine Pause auf der Furnace Creek Ranch und ein Fotostopp an den riesengroßen Sanddünen und schon geht es wieder durch herrliche Kurven in die vulkanische Bergwelt. Am Spätnachmittag haben wir die letzte Bergkette erklommen und fahren hinunter ins grüne Tal von Lone Pine.

Tag 4 Lone Pine - Exeter 360 km

Auf dem US 395 fahren wir nach Süden. Entlang des fast ausgetrockneten Owens Lake  und dem Südrand der Sierra Nevada geht’s zuerst 80 km  fast geradeaus. Nach dem Abzweig Richtung Lake Isabella werden  wir mit vielen Kurven und ausblicken in den Sequoia National Forest mit seinen Yoshua Tree Bäumen auf dem Weg zum  Lake Isabella für die anfängliche Kurvenarmut entschädigt. Von nun an  widerlegen wir den geradeaus Mythos USA endgültig! Eine Achterbahnmotorradstrecke über 40 km  mit Kurve an Kurve zaubert den allermeisten ein rundumgrinsen ins Gesicht! Unser Ziel ist Exeter  am Fuß der Sierra Nevada, mitten in den riesigen Orangen- und anderen Fruchtplantagen direkt am Eingang zum Sequoia National Park.

Tag 5 Exeter – Coarsegold 330 km

Hauptziel ist heute der Sequoia National Park mit seinen Mammutbäumen. Sie sind bis zu 84 m hoch undi einem Stammdurchmesser von bis zu 11m. Ab der Zufahrt in den Park windet sich die Straße Kurve um Kurve in die Berge bis auf 2200 m Höhe. Die Straßenränder sind manchmal  noch schneebedeckt. Die genau so spektakuläre Abfahrt bietet Ausblicke weit ins Central Valley von Kalifornien. Coarsegold ist unser Tagesziel.

Tag 6 Coarsegold - Mariposa, 230 km

Der Yosemite National Park zieht jährlich 3,5 Millionen Besucher an. Wir beginnen unsere Erkundung am Glacier Point (wenn geöffnet)  der in 2.200 Meter Höhe einen gigantischen Überblick bietet. Hunderte Meter hohe Wasserfälle und der berühmte Halfdome, ein 2.700 m hoher halber Granitfelsen, bieten ein unvergessliches Panorama. Wir fahren hinab ins Yosemite Valley, bevor wir flussabwärts dem Merced River Biegung für Biegung nach Westen folgen und schließlich Mariposa erreichen.

Tag 7 Mariposa – San Francisco 280 km

Der 49er, eine der schönsten Motorradstraßen Kaliforniens liegt vor uns. Leider hat ein gigantischer Flächenbrand (20 mal 40 km)  diese einstige Traumlandschaft in eine Mondlandschaft verwandelt. Glücklicherweise konnte dieser Brand vor Coulterville gestoppt werden.  In Coulterville legen wir einen kurzen Stopp ein. Tatsächlich sieht es hier aus, wie vor 150 Jahren. Keine Ghosttown, sondern ein Ort, in dem die Zeit einfach stehen geblieben ist. Über Modesto cruisen wir Richtung San Francisco .Nach dem Mautstopp vor der Bay-Bridge und dem Panoramablick von Treasure Island auf die Skyline von San Francisco finden wir unseren Weg in die Stadt. Cable Car, Pier 39 mit Fisherman’s Wharf und die Seelöwen im Hafenbecken warten schon auf uns.

Tag 8 San Francisco, Tag zur freien Verfügung

Was macht man, wenn man nur einen Tag in San Francisco zur Verfügung hat? Eine Fahrt mit dem Motorrad über die Golden Gate Bridge, eine Schleife durch Sausalito und hoch geht’s zum Aussichtspunkt weit über der Stadt. Zurück über die Lombardstreet und die Harleys werden am Hotel geparkt. Jetzt  geht es weiter mit der Cable Car. Rauf und runter bis in die Market Street im Zentrum der Stadt. Nach kurzer Pause geht’s zu Fuß durch den Business District zur China Town, quer durch little Italy und hoch zum Coit Tower. Die Aussichtsplattform bietet einen sagenhaften Blick über die Bucht von San Francisco. Dann geht es hinunter zum Pier 39. Hier kennen wir uns ja seit gestern bestens aus.

Tag 9 San Francisco – San Simeon, 350 km

Nach dem Frühstück verlassen wir San Francisco auf dem kürzesten Weg zum berühmten High Way Number One. HW 1. Ein kurzes Stück durch den Berufsverkehr  und schnell sind wir auf dem  Freeway nach Süden. Viele herrliche Ausblicke auf den Pazifik lassen hier keine Langeweile aufkommen. Wenn wir Glück haben sehen wir Waale, Seelöwen und natürlich bei San Simeon gewaltige Seeelefanten im  und Pelikane über den Pazifik gleiten. Vorbei an  Monterey erreichen wir Carmel wo wir unsere Mittagspause machen. Carmel erlangte Berühmtheit durch die Schriftsteller Ernest Hemingway, John Steinbeck , Jack London und viele Schauspieler wie Brad Pitt, Doris Day und besonders durch seinen ehemaligen Bürgermeister Clint Eastwood. Hinter Carmel  folgt Kurve auf Kurve,  es geht hoch und es geht runter. Dazwischen Brücken und Aussichtsplätze, die es erlauben die Schönheit dieses wilden Küstenstreifens direkt am Pazifik aufzunehmen und zu genießen. Tagesziel San Simeon.

Tag 10 San Simeon – Los Angeles, 350 km

Der erste Teil der Strecke verläuft im Landesinneren. Dann nehmen wir die Abfahrt nach Solvang. Solvang ist ein von dänischen Einwanderern gegründetes Dorf und die Traditionen werden hier noch hoch gehalten. Durch die Berge geht es dann wieder in Richtung Küste. In der Mittagspause gibt es auch Gelegenheit die Füße in den Pazifik zu stellen. Aber der Pazifik ist nicht das Mittelmeer. Das Wasser ist saukalt und wer schwimmen möchte , sollte einen Surfanzug dabei haben. Anschließend  fahren wir dann durch Santa Barbara, Oxnard, Santa Monica Beach (Bay Watch) direkt hinein in die Megametropole Los Angeles zu unserem Hotel am Airport.

Tag 11 Los Angeles – San Diego 250 km

San Diego ist eine der schönsten Städte in den USA. Die Fahrt von LA nach San Diego verläuft ausschließlich über den Interstate und ist nach 3 Stunden spätestens bewältigt! Mit dem Besuch des Cabrillo National Monuments mit seiner tollen Aussicht auf die Bucht von San Diego, mit San Diego im Hintergrund und seiner riesigen Militärbasis für Marine und Luftwaffe, sowie ein unvergesslicher Soldatenfriedhof für US Soldaten bekommen wir einen ersten Eindruck von San Diego. Direkt von unserem Hotel können wir dann weitere Sehenswürdigkeiten großteils per Fuß erlaufen. Gaslamp Disrtict ist ein sehr interessanter Stadtteil von San Diego in dem wir mittendrin wohnen. Von hier aus sind es nur ein paar hundert Meter um an die herrliche Uferpromenade zu gelangen an der es unendlich viele sehr reizvolle Kneipen und Läden zum Essen und bummeln gibt. Am Ende dieser Promenade ist der inzwischen zum schwimmenden Flugzeugträgermuseum umfunktionierte Flugzeugträger Midway festgemacht. Ein Besuch dieses stählernen voll ausgerüsteten Stahlmonsters lohnt sich auf alle Fälle! Danach noch schön essen gehen und Leute an der Uferpromenade beobachten. Es wird ein unvergesslicher Tag werden!  

Tag 12 San Diego – Palm Springs – ca. 340 km

Heute steht eine sehr kurvenreiche Berg- und Talfahrt vorbei am berühmten Bikertreff „Hells Kitchen“ nach Palm Springs durch gebirgsähnliche Landschaft  an.  Kurven vom Feinsten, dann wieder Wüste, dann wieder alpenähnliche Kurvenlandschaften und dann wieder Wüste pur –einfach Irre, was wir heute erleben. Eine verrückte Stadt mitten in der Wüste mit Golfplätzen, Traumvillen  und einer sehr schönen Einkaufsmall mit tollen Bars. Im herrlichen Hotelpool können wir den Tag nochmals Revue passieren lassen, bevor wir uns zum Essen in die Mall begeben oder aber einfache Pizza Party am Pool feiern!

Tag 13 Palm Springs – Lake Havasu City 330km

Wir verlassen Palm Springs in Richtung Norden durch tausende von Windrädern und erklimmen über weite Kurven die vor uns liegende Hochfläche. Nach einer Stunde stehen wir im Joshua Tree Park mit seinen charakteristischen Yoshua Trees. Mittagspause machen wir in Twentynine Palms, einem heißen, trostlosen Wüstenkaff, bevor es durch die Mojave Wüste nach Lake Havasu City weitergeht. Hier steht die berühmte Themsebrücke, die in London ab- und hier wieder aufgebaut wurde.

Tag 14 Lake Havasu City – Williams 350 km

 Nach ca. 40 km stossen wir auf die historische Route 66, der wir den Rest des Tages folgen werden. Wir kommen nach Oatman, einer alten Goldgräberstadt. Hier haben die Esel auf der Main Street noch Vorfahrt und es sieht wirklich aus, wie man sich den Wilden Westen vorstellt. Wir verlassen Oatman über den Sitgreaves Pass nach Kingman. Über Hackberry und Seligman kommen wir schliesslich nach Williams.

Tag 15 Williams – Kanab, ca. 390 km

Highlight des Tages ist der Grand Canyon, den wir nach einer Stunde Fahrt erreichen. Hier ist genügend Zeit zum sehen und staunen. Nach der Mittagspause bei den Navajo Indianern in Cameron fahren wir wiedermal durch mondähnliche Gesteins- und Felsformationen. Über das stählerne Monstrum der Navajo Bridge überqueren wir die Schlucht des Colorado Rivers. Nun  tauchen wir in die steinerne Wunderwelt der Vermillion Cliffs ein. Gesteinsbrocken so groß wie Wohnhäusser erinnern uns an die Flintstones.der Familie Feuerstein. Durch würzig duftende Wälder auf über 2000 m Höhe nähern wir uns dann unserem Tagesziel Kanab.   

Tag 16 Kanab – Las Vegas, ca. 330 km

Nur wenige Kilometer hinter Kanab nimmt uns der Zion NP in seinen Bann. Obwohl unser mentaler Eindrückespeicher schon übervoll ist, wird er auch hier nochmals kräftig in Anspruch genommen, um auch dieses Naturerlebnis noch abzuspeichern. Hinter Hurricane erreichen wir dann den Interstate I-15 Richtung Süden. Nach einer Fahrt durch die Berge geht es hinab in die Wüste. Bei Mesquite überqueren wir die Grenze nach Nevada. Gleich anschließend gönnen wir uns noch zum Tourabschluss  eine tolle Fahrt vorbei am Valley of Fire entlang des Lake Meat.  Die kürzeste aber sehr eindrucksvolle Strecke nach Las Vegas. Spätestens 17 Uhr werden wir und besonders unsere Motorräder bei Eagle Rider erwartet! Nach der Bikeabgabe fährt uns ein Shuttle zu unserem letzten Hotel in Las Vegas. Am Abend  beim Besuch der Fremont Street in „Alt“-Las Vegas oder einem letzten Bummel in Las Vegas beenden wir gemeinsam eine hoffentlich in positivem Sinne unvergessliche Tour.

Tag 17 Las Vegas

Mit einem Airportshuttle fahren wir zum Flughafen um unseren Heimflug nach Frankfurt anzutreten!

Tag 18 Ankunft Frankfurt Airport

Impressionen

 

Preise / Leistung

  • Flug Economy-Class
  • Transfer vom Flughafen zum Hotel
  • Transfer vom Hotel zur Vermietstation von Eaglerider
  • Harley Davidson und Indian auf neuesten Modellen nach Wahl (siehe Anmeldung)
  • unbegrenzte Freimeilen
  • VIP-Vollkasko mit 1000 € Selbstbeteiligung
  • Zusatzhaftpflichtversicherung 1.000.000,- €  inkl. Selbstbehalt VIP/Vollkasko
  • Übernachtungen in Motels/Hotels der gehobenen Mittelklasse teilweise mit Frühstück
  • Eintritte in die Nationalparks
  • kühle Getränke, während der Tour 9 - 17 Uhr
  • Begleitfahrzeug zum Gepäcktransport inkl. Fahrer
  • Begleitung und Führung der Tour durch 2 erfahrene deutschsprachige Tourguides
  • Roadbook
  • komplette Organisation der Reise
  • vorher Infoabend
  • Reisesicherungsschein

 

 

 

 5.550,- Euro

Business-Class Flug Zuschlag: a. Anfrage

EZ Zuschlag: 800,- Euro
Sozius:  3.950,- Euro